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Jedes Jahr ist für mich die Disziplin Bouldern von Anfang Juli bis Mitte August eon grösserer Saisonunterbruch der Wettkämpfe. So auch in diesem Jahr, vor dem letzten World Cup in München im September dem Saisonhöhepunkt mit der Weltmeisterschaft in Innsbruck. Ich hatte die Selektionskriterien für beide Wettkämpfe erfüllt und konnte mich ohne Druck dem Training widmen.

In der grösseren Pause vor dem wichtigen Wettkämpfen, wollte ich mich speziell vorbereiten und verbrachte zusammen mit meinem Teamkollegen 5 Wochen in Südafrika. 2,5 Stunden nördlich von Kapstadt befinden sich die Rocklands, ein Klettermekka in dem sich zu dieser Jahreszeit viele der besten Klettern treffen um gemeinsam draussen am Fels schwer zu klettern. In der letzten Woche verletzte ich mich leider am Finger. Ich rutschte von einem kleinen Griff, begleitet von einem lauten Knall. Ich bemerkte sofort, dass etwas nicht stimmte. Zurück in der Schweiz beim Handspezialisten, bekam ich die Bestätigung einer A2 Ringbandruptur. Das Ringband führt und hält die Sehne im Finger am Knochen. Es muss nicht operiert werden, die Heilung dauert aber lange 4 bis 6 Monate müssen dafür eingerechnet werden. Für mich ist die Saison damit unglücklicherweise vorbei und es beginnt ein langer Weg der Rehabilitation. Ich wurde bis anhin von Verletzungen verschont und dis ist etwas ganz neues für mich.

Ich kann nach einem Monat bereits wieder einfach Klettern und danach Monat für Monat steigern. Kraft und Konditionstraining sind zum Glück kein Problem, so versuche ich es positiv zu sehen und dieses Jahr früher als sonnst mit dem Aufbautraining beginnen. In Begleitung mit guter Betreuung bin ich voller Motivation stärker aus dieser Verletzung hervorzugehen und nächstes Jahr wieder im World Cup dabei zu sein.

Am Samstag startete ich an den Regionenmeisterschaften in Langenthal. Mit dem Speerwurf hatte ich einen eher schwachen Start. Bis zum sechsten Wurf war ich mit einer Weite von gerade mal 40.48 knapp auf dem 2.Rang. Aber der Wettkampf ist erst zu Ende, wenn er zu Ende ist.???? Im letzten Durchgang stellte ich mit einer neuen PB von 44.02 m eine Schweizer Saisonbestleistung auf und holte somit Gold. Trotzdem bin ich sehr enttäuscht da ich jetzt nicht mal mehr einen Meter von der U18 EM Limite entfernt wäre. Leider war dies die letzte Qualifikationsmöglichkeit.

Regionenmeisterschaften in Langenthal 2018
Regionenmeisterschaften in Langenthal 2018

Im Kugelstossen durfte ich mir mit einer Weite von 12.46m ebenfalls die Goldmedaille umhängen lassen.

Jetzt konzentriere ich mich auf die kommenden Wettkämpfe und hoffe weiterhin auf gute Resultate.

Mit sportlichen Grüssen
Melina

Liebe Mitglieder des 300er Clubs

Nach einer langen Cross Saison bin ich Ende März in die Strassenlauf Saison gestartet. Die Schweizermeisterschaften über 10 Kilometer standen auf dem Programm. In Oberriet SG lief es mir nicht nach Wunsch. Das ganze Rennen war ein "Knorz" und ich beendete es als achte. Mit der Zeit von 36:12 min war ich nicht zufrieden. Ich hatte mir eine Zeit von unter 36 Minuten erhofft. Doch an diesem Tag war einfach nicht mehr möglich.

Mitte April nahm ich am Rotseelauf teil. Bei sommerlichen Temperaturen absolvierte ich zum ersten Mal die 10 Kilometer rund um den Rotsee. Die abwechslungsreiche, coupierte Strecke war anspruchsvoll aber sehr schön. Hinter der Langenthalerin Nicole Egger konnte ich das Rennen in 37 Minuten auf dem zweiten Platz beenden.

Rotseelauf 2018
Rotseelauf 2018

Am 25. April startete ich bei der zweiten Etappe der Mittwochabend-Laufserie go-in6weeks, die von meinem Trainer, Dominik Lötscher, organisiert wird. Ich durfte als "Promi-Läuferin" antreten. Somit konnten alle Anwesenden vor dem Lauf meine Laufzeit schätzen. Die Strecke in und um Dagmersellen war hügelig. Das angenehme Wetter und die familiäre Stimmung machten diesen Lauf zu einem sehr schönen Erlebnis. Ich konnte das Rennen der Frauen in 32.00,7 Minuten für mich entscheiden. Über die 8,8 km musste ich nur wenigen Männern den Vortritt lassen. Ich war beeindruckt, wie gut die Leute meine Laufzeit geschätzt haben. Der Sieger lag mit seiner Prognose nur eine winzige Sekunde neben meiner gelaufenen Zeit!

Am darauffolgenden Samstag stand schon der nächste Wettkampf auf dem Programm. Schon zum elften Mal startete ich beim Luzerner Stadtlauf; meinem Lieblingslauf. Die Stimmung war einmal mehr grandios. Am vergangenen Samstag waren 25'000 Zuschauer vor Ort!.

Ich hatte eine Distanz von 3.87 km zu laufen- eher kurz und dementsprechend schnell für mich. Der Start gelang mir gut und ich konnte mich schon bald zusammen mit Nicole Egger an die Spitze des Frauenfeldes setzen. Beim ersten kurzen Aufstieg nach dem Mühleplatz übernahm ich die Führung. Langsam konnte ich ein paar Meter Vorsprung herauslaufen und mich von den Männern mitziehen lassen. Getragen durch die wahnsinns Stimmung in der Altstadt konnte ich als Siegerin in 12:53 min ins Ziel einlaufen. Das war wieder ein super schönes Erlebnis, das riesige Motivation verleiht:-)

Schon bald geht es mit den Bahnrennen los. Am 10. Mai starte ich beim Auffahrtsmeeting in Langenthal über 3000 Meter. Mit dem guten Gefühl der vergangenen drei Wettkämpfe bin ich zuversichtlich, dass ich eine gute Zeit laufen kann. Ich freue mich darauf:-)

Sportliche Grüsse
Flavia

Am 19.05.2018 besuchte eine kleine Delegation des 300er-Clubs die Einweihung der eigenen Trainingshalle von Kevin Heiniger.
Die Halle befindet sich in den Räumen der Firma Mathys Transporte AG in der Schwende in Huttwil. Es ist beeindruckend, was Kevin da geleistet hat. Kevin kann nun in seiner eigenen Kletterhalle trainieren, wann immer er will. Hier ein paar Aufnahmen vom beeindruckenden Anlass. Der 300er-Club überbrachte ihm dann auch einen namhaften Check, den er natürlich dankend entgegen nahm.

Am 19.05.2018 besuchte eine kleine Delegation des 300er-Clubs die Einweihung der eigenen Traingshalle von Kevin Heiniger.
Bea Faenzi, Mauro Faenzi und Franz Bertolini übergeben den Check.

Mit den Cross Schweizermeisterschaften von vergangenem Samstag in Genf ist die Cross Saison zu Ende gegangen.

Nach dem Crosslauf in Benken SG (2. Rang), bei dem ich vier Kilometer im tiefen Morast zu laufen hatte, nahm ich eine Woche später am Lozärner Cross teil. Bei kalten Temperaturen und abwechslungsreichem Terrain, von morastig, uneben bis trocken und schnell war alles dabei, lief ich als einzige Frau mit den Männern über sechs Kilometer. Obwohl es schade war, dass ich keine weibliche Konkurrenz hatte, war dieser Lauf nochmals ein guter Test für die Schweizermeisterschaften.

Schweizermeisterschaften Genf
Schweizermeisterschaften Genf

Am 3. März war es so weit, im verschneiten Onex, Genf, fanden die Cross-Schweizermeisterschaften statt. Auf dem coupierten, kurvigen Rundkurs à 1000 Meter lag teilweise noch Schnee, stellenweise war es aber auch schon morastig. Ich startete im Langcross über acht Kilometer. Bis Rennhälfte waren wir zu sechst an der Spitze. Doch dann übernahm Nicole Egger die Führung und die Spitzengruppe verkleinerte sich rasch auf vier respektive zwei Läuferinnen. Ich versuchte, so lange wie möglich dran zu bleiben. Das gelang mir bis am Anfang der letzten Runde. Dann musste ich die Läuferin der LV Langenthal ziehen lassen. So lief ich als zweite ins Ziel und war froh, in der letzten Runde nicht noch von der Drittplatzierten ein-und überholt worden zu sein. Leider ist mir die Titelverteidigung nicht gelungen. Doch ich kann sagen, dass Nicole den Sieg verdient hat. Sie war an diesem Tag einfach stärker.

Schweizer Meisterschaft
Schweizermeisterschaften Genf

In drei Wochen finden schon die nächsten nationalen Titelkämpfe statt; die 10km-Schweizermeisterschaften in Oberriet. Ich freue mich darauf:-)

Es freut mich dem 300er Club mitzuteilen, dass mein angekündigtes Bauprojekt einer eigenen Trainingshalle fertig ist.

Ich brauchte dafür ziemlich genau ein halbes Jahr zum planen und bauen. Da ich Schreiner bin, konnte ich so ziemlich Alles selber anfertigen. Was es natürlich noch viel wertvoller macht an den eigen gebauten Wänden zu trainieren. Ich habe bereits die ersten Trainings in meiner eigenen Anlage absolviert und es ist noch viel besser als ich es mir erträumen konnte, auch dank der Unterstützung des 300er Clubs, konnte ich meinen Traum in die Realität umsetzten!!! Vielen Dank nochmals für die letztjährige Unterstützung! Ich würde behaupten, dass so ein Trainingsraum in der Schweiz so ziemlich einzigartig ist. Hier kann ich nun Alles genau auf meine Bedürfnisse anpassen und muss nicht auf einen kommerziellen Betrieb achten. Auch meine vielen Stunden im Auto kann ich jetzt reduzieren und gewinne so mehr Erholungszeit nach und vor dem Training. So kann ich mein Training nochmals perfektionieren und auch kurze Trainingszeiten unter besten Umständen nutzen!

Ich habe Euch ein paar Bilder beigelegt für den ersten Eindruck.
Um sich die Dimensionen noch mehr vorzustellen hier noch ein paar Daten der Wände:
Wandhöhe: 4.5m (eine Wand die bis an die Decke geht 5.5m)
Wandbreite: 6 Elemente à 2.8m

Liebe 300er Club Mitglieder
Hier noch ein kleiner Bericht über meine kurze Hallensaison.

Nachdem ich letztes Jahr mit einer Verletzung zu kämpfen hatte, startete ich erstmals wieder am 4. Februar am nationalen Meeting in Magglingen.
Bei einer PB von 11.84 im Kugelstossen in der Saison 2017 war mein Ziel die 12.00 Meter Marke zu knacken.
Leider habe ich dies um einen Centimeter nicht gepackt. Ich habe zwar den Wettkampf für mich entschieden, war aber auch enttäuscht, dass da immer noch eine 11. stand.????

Am 11. Februar startete ich dann als „sechstplazierte“ U 18 Athletin an den Nachwuchs Schweizermeisterschaften in St. Gallen.
Die erst und zweitplatzierten Athletinnen starteten mit mehr als einem Meter Vorsprung auf alle anderen und schienen unerreichbar zu sein. Die restlichen 9 gemeldeten Kugelstösserinnen hatten eine Differenz von gerade mal 23 cm. Also da war alles möglich.

Ich musste, durfte, den Wettkampf gleich eröffnen und war mit 11.77 nicht ganz zufrieden. Im zweiten Durchgang dann bereits der erlösende Stoss. Mit 12.52 übernahm ich den 3. Rang und konnte diesen bis zum fünften Stoss halten.
Der 6 Durchgang war dann die Krönung, da ich mit einer Weite von 12.70 Metern noch auf den zweiten Platz vorrückte. Somit steigerte ich meine PB gleich um mehr als 70 cm. Überglücklich durfte ich mir nun die Silbermedaille umhängen lassen.

Ich freue mich sehr darüber und hoffe diesen Erfolg in die Sommersaison mitnehmen zu können.

Vielen Dank und bis bald.

Mit sportlichen Grüssen
Melina Lehner

Nach den Cross-Europameisterschaften von vergangenem Dezember in der Slowakei hat die Cross-Saison nun auch in der Schweiz begonnen:

UBS Cross Düdingen

Am 13. Januar startete ich bei sonnigem Wetter und angenehmen Temperaturen am Crosslauf in Düdingen. Die Teilnehmerfelder waren so gross wie bei kaum einem anderen Cross in der Schweiz. Zusammen mit den Läuferinnen der Kategorien U20 bis Elite und den U18 Knaben bin ich auf den coupierten Rundkurs à 1000 Meter gestartet. Diesen hatten wir fünf Mal zu absolvieren. In der ersten Runde war das Feld noch dicht beisammen. Doch dann zog es sich schnell in die Länge. Ich konnte von Beginn weg an der Spitze des Frauenfeldes laufen und mich mit den Jungs messen. Mit dem Sieg konnte ich einen optimalen Saisoneinstieg feiern.

Cross Lausanne

Schon zwei Wochen später, am 27. Januar, stand der nächste Wettkampf auf dem Programm. Der Crosslauf in Lausanne führt auf der Wiese entlang des Lac Léman kurvenreich zwischen den Bäumen hindurch. Die Teilnehmerfelder waren kleiner als noch in Düdingen, dafür stark besetzt.

Den 1000 Meter langen Rundkurs, der vor allem in den Kurven morastig war, hatten wir sechs mal zu laufen.

Ich kam am Start gut weg und führte das Feld der U23 und der Elite Frauen die ersten zwei Kilometer an. Anschliessend übernahm Chiara Scherrer, ebenfalls Cross-EM-Teilnehmerin, die Führung. Ich blieb dran und versuchte, mich anfangs der letzten Runde von ihr abzusetzen. Mit ein paar wenigen Metern ist mir dies leider nicht gelungen und ich musste mich im Endspurt geschlagen geben. Trotzdem bin ich mit meinem zweiten Platz zufrieden. Es war ein gutes Rennen, in dem wir und gegenseitig fordern konnten.

Im Februar laufe ich die Crossläufe in Benken (18.2.) und Luzern (24.2.), bevor dann der Höhepunkt mit den Cross-Schweizermeisterschaften in Genf am 3. März stattfindet. Ich freue mich darauf.

Heeresmeisterschaften und Regiocup Sumiswald

Im November genoss ich 2 Wochen Felsklettern in Finale Ligure Italien.
Es war toll wieder einmal die schöne Natur zu geniessen und eine gute Zeit unter Freunden am Fels zu verbringen. So konnte ich viel Energie und Motivation tanken.

Eine Woche später ging es dann weiter nach Wörgl, Österreich. Dort hatte ich zum ersten Mal die Möglichkeit, an einem Militärwettkampf teilzunehmen. Es war sehr interessant, einmal die Armeemitglieder anderer Nationen kennen zu lernen und ein paar Nächte in einer ausländischen Kaserne zu verbringen. Am ersten Tag ging es los mit der Qualifikation. Dort mussten wir 3 Routen klettern, die jeder selber aussuchen konnte. Sie sollten möglichst schwer sein aber man musste sie Top klettern. Denn desto schwerer die Route, desto mehr Punkte gab es. Aber wenn man stürzte, gab es keine Punkte mehr.
Alle 4 Schweizer schafften ihre Routen und wir standen im Halbfinale.
Am zweiten Tag war der Modus dann wieder wie an herkömmlichen Wettkämpfen.
Am Morgen starteten wir mit dem Halbfinale, es lief mir gut und ich konnte die Route Top klettern. Auch die anderen Schweizer zeigten ihr Bestes und so standen wir Alle im Finale.
Ich war trotz der lockeren Atmosphäre etwas nervös und war sehr langsam unterwegs. Ich wollte alles absichern und schüttelte an jeder möglichen Stelle. Kurz vor dem Top kam ich etwas besser in den Flow und konnte noch mal aufdrehen. Ein kräftiger Zug war dann mein Ende und ich stürzte 3 Griffe vor dem Top. Ich nervte mich ein wenig, doch wusste ich auch, dass wohl heute nichts mehr möglich gewesen wäre.
So belegte ich hinter meinem Teamkollegen Remo Lehmann, der die Route souverän kletterte, den 2. Rang. Auf dem 3. Rang folgte Sandro Pfister, ebenfalls ein Schweizer Teamkollege der das Podest komplett machte.
Am Abend gab es noch einen Speedwettkampf den wir als Team absolvieren mussten.
Auch dort konnten wir unsere Erfahrung nutzen und holten so den Sieg.
Es waren sicher nicht alle Topathleten der anderen Nationen am Start, für uns war es aber trotzdem eine tolle Zeit als Team.

Am 9. Dezember stand dann noch der letzte Wettkampf des Jahres an.
Der Regiocup in Sumiswald ist schon fast Tradition. Man trifft auf alte Freunde und kennt dort fast jeden. Die Stimmung ist gemütlich aber trotzdem sind immer wieder starke Athleten anzutreffen. Man hat bis 13.00 Uhr Zeit 4 Qualifikationsrouten zu klettern. Ich konnte alle Top klettern und zog so auf Rang 2 in das Finale ein. Am späteren Nachmittag ging es los. Ich war sehr entspannt und locker unterwegs. Ich kam immer besser in einen Rhythmus und am Schluss konnte ich kämpfen wie noch nie an einem Wettkampf. Es hat einfach alles gepasst und so konnte ich als Einziger die Finalroute top klettern und holte so den Sieg.
Für mich war dies der perfekte Abschluss der Saison 🙂

Seit dem Regiocup in Sumiswald bin ich jetzt wieder im Aufbautraining für die kommende Saison. Ich habe mich wieder an das viele und harte Training gewöhnt und kann es kaum erwarten, bis es wieder los geht.
Nun muss ich aber noch mein Bauprojekt mit meinem Trainingsraum beenden und ich hoffe Ende Januar dort trainieren zu können.
Ich werde Euch auf dem Laufenden halten.

Ich möchte mich noch ganz herzlich beim 300er Club bedanken, ohne Eure Unterstützung im letzten Jahr, wäre es nicht möglich, meine Träume zu verwirklichen.
Einen solchen Sponsor der mit so viel Motivation und Taten einem zur Seite steht, ist als Athlet Gold wert!!!

VIELEN VIELEN DANK!!!

Ich wünsche Euch einen guten Start ins 2018 und ich hoffe auch in diesem Jahr Erfreuliches von meiner Seite berichten zu dürfen!

Sportliche Grüsse
Kevin Heiniger

Am vergangenen Wochenende durfte ich zum vierten Mal in Folge an den Cross-Europameisterschaften teilnehmen. Zusammen mit 14 Schweizer LäuferInnen und fünf Betreuern bin ich am Freitag in die Slowakei gereist.

Am Samstag durften wir die Laufstrecke besichtigen und ein Training darauf machen. Der Rundkurs war flach und mit drei Baumstämmen, einem kleinen Wassergraben und drei künstlichen Hügeln bespickt. Durch den trockenen Boden waren sehr schnelle Rennen zu erwarten.

Am Sonntag war es dann schon soweit. Bei sonnigem, aber sehr kaltem Wetter mit aufkommendem Wind, war um 9:55 der Start der 63 U23 Läuferinnen. Ich wusste aus den Vorjahren, dass sehr schnell gestartet wird. Das war auch diesmal nicht anders. Ich kam am Start gut weg, befand mich aber trotzdem im hintersten Teil des Feldes. Im Verlauf der vier Runden à 1500 Meter konnte ich Rang um Rang gutmachen und schlussendlich in 22:13 Minuten als 36. ins Ziel laufen. Damit habe ich die erste Ranglistenhälfte leider knapp verpasst. Trotzdem bin ich mit meinem Ergebnis zufrieden. Ich habe mich im Vergleich zum letzten Jahr um einen Rang steigern können;-)

Dieses Wochenende in Samorin war ein sehr schönes Erlebnis. Jeder Einsatz im Nationaldress ist eine riesige Motivation für die Zukunft:-)

Fotos: Daniel Mitchell